Die vielfältigen Aktivitäten unserer bezirklichen Organisation sollen nicht auseinander laufen. Wir wollen uns auch nicht verzetteln und Doppelarbeit vermeiden. Deshalb gibt es eine Koordinierungsrunde, die ihre Arbeit so beschreibt:
(Beschluss des Bezirksvorstands am 11.11.2010; von der Koordinierungsrunde am 24.11.2010 zur Kenntnis genommen)
Die Koordinierungsrunde ist ein Beratungsgremium, in dem der Bezirksvorstand und die Sprecher_innen der Basisorganisationen (BO´s) und der Arbeitskreise (AK´s) des Bezirksverbandes zusammenarbeiten. Sofern für zeitlich befristete Aufgaben Projektgruppen und ad hoc-Gruppen gebildet werden bzw. sich selber bilden, werden deren Sprecher_innen ebenfalls zu den Sitzungen der Koordinierungsrunde eingeladen.
Die Sitzungen der Koordinierungsrunde finden einmal im Monat statt, in der Regel 14 Tage vor der jeweils nächst folgenden Mitgliederversammlung. Der Bezirksvorstand lädt die Sprecher_innen der BO´s und der AK´s zu diesen Sitzungen ein und schlägt eine Tagesordnung vor.
Die Koordinierungsrunde ist das Gremium, in dem praktischen Maßnahmen zur konkreten Umsetzung der politischer Aktivitäten im Bezirk besprochen und koordiniert werden. Grundlagen hierfür können sein:
- Beschlüsse der Organe der Partei auf der Ebene der Bundesorganisation oder des Landesverbandes („zentrale Kampagnen“)
- Beschlüsse der Mitgliederversammlung des Bezirksverbandes (Schwerpunkte der politischen Arbeit im Bezirksverband)
- Unbenommen hiervon ist, dass die einzelnen BO´s und AK´s ihre eigenen Aktivitäten beschließen und organisieren können.
Die Koordinierungsrunde soll der gegenseitigen Unterstützung in der politischen Arbeit dienen. Die BO´s und die AK´s können hier ihre Erfahrungen, die sie in der praktischen Arbeit vor Ort gemacht haben, austauschen und ihre Meinungen und Sichtweisen zu durchgeführten oder bevorstehenden Aktionen erörtern. Hier ist auch der Ort für den Austausch von Informationen (zusätzlich zu Rund–Mails u. ä.).
Wie und womit können wir unsere politische Arbeit und unsere Verankerung im Bezirk verbessern?
Für alle aktiven Mitglieder, also auch für den Bezirksvorstand, ist die Koordinierungsrunde ein wichtiges Gremium, um sich ein realistisches Bild über den Stand unseres Bezirksverbandes zu machen (Wie viele Mitglieder können für unsere Aktivitäten mobilisieren? Mit welchen Themen stoßen wir bei der Bevölkerung auf großes Interesse und auf Zustimmung bzw. Ablehnung? Mit welchen Materialien und Methoden können wir die Bürger_innen am besten überzeugen?).
In der Koordinierungsrunde sollen und können die BO´s und AK´s nicht nur ihre Erwartungen an den Bezirksvorstand artikulieren, sondern sich auch unter einander vernetzen.
Der Bezirksvorstand erwartet, dass die Sprecher_innen der BO´s und AK´s die Fragen und Ansichten, die die Mitglieder in ihren jeweiligen Gliederungen äußern, auch in die Koordinierungsrunde einbringen.
Der Bezirksvorstand bittet die Sprecher_innen der BO´s und der AK´s, in der Koordinierungsrunde ihre Erwartungen und Anforderungen, die sie gegenüber dem Bezirksvorstand haben (z. B. Bereitstellung von Info-Material; finanzielle Ausstattung) zu äußern.
Eine wichtige Aufgabe der Koordinierungsrunde besteht darin, Vorschläge für die Tagesordnung der nächst folgenden Mitgliederversammlung (MV) zu erarbeiten und diese Tagesordnung (mit einer Bestimmung der Zeiträume für die einzelnen TOP) festzulegen.
Die Koordinierungsrunde soll kein weiteres „Beschlussorgan“ (neben dem Bezirksvorstand und der MV) werden. Sofern in der Runde und mit dem Bezirksvorstand in konkreten Einzelfragen ein Konsens erzielt wird, soll danach verfahren werden (vorbehaltlich der satzungsmäßigen Rechte der MV oder von Beschlüssen der MV). In der Koordinierungsrunde sollen keine Abstimmungen durchgeführt werden.
In der Koordinierungsrunde ist die Anwesenheit der Sprecher_innen der BO´s und der AK´s sehr erwünscht. Wegen der zweimal im Monat stattfindenden Sitzungen des Bezirksvorstands kann die regelmäßige Teilnahme aller Mitglieder des Bezirksvorstands nicht immer erwartet werden.