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Februar 2017

Wir haben (Agrarindustrie) satt!

Unter diesem Slogan demonstrierten am 21. Januar rd. 18.000 Menschen in Berlin gegen das herrschende System der Agroindustrie mit all seinen Konsequenzen weltweit: Massentierhaltung, Gift im Essen, verseuchte und ausgelaugte Böden, Monokulturen, Ausrottung der Kleinbauern-Wirtschaft vor allem in der sog. 3. Welt, wirtschaftliche Not der Landwirte und und und.

130 Traktoren führten den Zug an. Wie alljährlich war auch diesmal die Grüne Woche auf dem Messegelände - man beachte die große Zahl der Lodenmäntel im Stadtbild! - der Anlass auf die Straße zu gehen. Für die LINKE darf das Thema keineswegs marginal sein, auch wenn für diesen Anlass die roten Fahnen zu Hause gelassen wuden. Ist es doch von grundlegender Bedeutung für unseren gesamten Planeten, was wir verzehren und wie es hergestellt wird. Eine Betrachtung von Detlef Bimboes dazu hier: Fleischeslust und Bürgerfrust. Guten Appetit!

Schoelerschlösschen

Die Bürgerinitiative Schoelerschlösschen will das schmucke barocke Haus als selbverwaltetetes soziokulturelles Zentrum nutzen – und kämpft darum seit anderthalb Jahren. Schon der Begriff jagt offenbar einigen Bezirkspolitikern und Stadträten (m/w) Angst ein, während solche Zentren in Westdeutschland seit Jahrzehnten erfolgreich arbeiten.

Geht es jetzt mit den neuen politischen Mehrheiten im Bezirk und in Berlin voran? Eine Einschätzung von Rainer Wittek, Vorsitzender der Bürgerinitiative mehr

Zwangsarbeiterlager

Das damalige Bezirksamt beschäftigte während des Krieges Zwangsarbeiter. Von dem Lager in der Wilhelmsaue 40 sind längst alle Spuren verwischt. Alles Schnee von gestern? Nein: höchste Zeit an diesem Ort die Erinnerung wachzurufen an eines der vielen Verbrechen des Nazi-Regimes unter tätiger Mithilfe deutscher Verwaltungsbehörden.

Michael Roeder bemüht sich seit Jahren darum – die Reaktion des Bezirksamtes fällt mager aus. Hier scheint die Parole „aus sitzen“ zu gelten. Das muss sich ändern. Ein Beitrag von ihm dazu  mehr

Kapitalismus

Sahra Wagenknecht polarisiert nicht nur politisch – sie schreibt auch Bücher und trägt zur theoretischen Diskussion über die Zukunft des Kapitalismus bzw. seine Abschaffung bei. „Reichtum ohne Gier“ ist ihr neuestes Werk.

Viele analytische Erkenntnisse und Vorstellungen für eine Gesellschaft jenseits des neoliberalen Casino-Kapitalismus sind darin Thema. Ein wertvoller Beitrag für alle, die die Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft (noch) nicht aufgegeben haben. Eine Rezension  mehr