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Erklärung zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, und Trans*feindlichkeit

Queere Errungenschaften sind nicht selbstverständlich - Es bleibt viel zu tun!

Seit 2005 findet jedes Jahr der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, und Trans*feindlichkeit (kurz: IDAHOT*) statt. Der Tag erinnert an die Streichung von Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen, WHO. In Deutschland ist Homosexualität erst seit 1994 vollständig entkriminalisiert, und trans* Menschen müssen sich weiterhin pathologisierenden Gutachterverfahren unterwerfen, um Personenstandsänderungen oder geschlechtsangleichende Maßnahmen vornehmen zu dürfen.

Dazu erklärt das Bezirksvorstandsmitglied der Partei DIE LINKE in Charlottenburg Wilmersdorf, Tarek Shukrallah: »Am IDAHOT* zu feiern heißt für queere Anliegen zu kämpfen. Auch heute sind Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle (LGBT*) Opfer von Gewalt und Ausgrenzung. Von den pandemiebedingten Maßnahmen sind sie, wie andere Randgruppen auch, besonders betroffen. Darum heißt es heute mehr denn je: Wir brauchen queere Freiräume überall!« In ihrem Bezirkswahlprogramm fordert DIE LINKE. Charlottenburg-Wilmersdorf daher eine*einen Queerbeauftragte*n im Bezirksamt und die Einrichtung von mehr Freiräumen für Menschen jenseits der Heteronorm.

Shukrallah weiter: »DIE LINKE kämpft für ein gutes Leben für alle Menschen. Der Einsatz für sexuelle Minderheiten und trans* Menschen gehört zu unserem Markenkern. Darum heißt es heute in Berlin, in Warschau, in Grosny und auf der ganzen Welt: Solidarität mit allen Opfern staatlicher Repression! Gegen jede Diskriminierung und Verfolgung! Emanzipation heißt Systemwechsel!«

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