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Solidarität mit dem Wohnprojekt Jagow15

Aufruf zur Teilnahme an der antifaschistischen Kiezdemo am 15. Mai

Seit Jahren mehren sich rechtsradikale Aktivitäten in Westberlin sicht- und spürbar. Ihre Spur aus Gewalt zieht sich von Südneukölln über Steglitz bis in die Paul Hertz Siedlung im Charlottenburger Norden. Seit einigen Monaten terrorisieren Rechtsextreme auch die Menschen in Spandau. Das linksalternative Hausprojekt in der Jagowstraße 15 wird regelmäßig mit faschistischen Parolen besprüht, zweimal gab es in den letzten Wochen Brandanschläge und es kam zu zwei Bombendrohungen. Dazu erklärt das Charlottenburger LINKE Bezirksvorstandsmitglied Lina Gröttrup: „Die Bewohner*innen des Hauses sind vielfältig. Es leben Familien, Studierende, und Rentner*innen, dort, sie gestalten ihr Zusammenleben kollektiv und solidarisch. Die Angriffe auf das Wohnprojekt in der Jagowstraße 15 sind offensichtliche Angriffe auf die offene Gesellschaft. Rechte Gewalt versucht die Gesellschaft zu spalten.“

Daher fordert die Partei DIE LINKE entschlossene Maßnahmen gegen rechte Gewalt und einen Ausbau der Präventionsangebote. Gröttrup weiter: „Die Partei DIE LINKE stellt sich geschlossen hinter die Opfer rechter Gewalt. Wir fordern nicht nur eine lückenlose Aufklärung. Wir fordern mehr Präventionsmaßnahmen um dem Faschismus entgegentreten zu können. Das erfordert mehr Bildungsangebote für Jugendliche, sowie sichtbarere Aussteigerprogramme für Rechtsextreme. Es erfordert aber vor allem eine Stärkung von Nachbarschaftsinitiativen, die sich für eine Gesellschaft ohne Angst einsetzen.“ Zuvor hatte sich bereits der LINKE Bezirksverband Berlin Spandau öffentlich mit dem Wohnprojekt solidarisiert.  

Tarek Shukrallah
Mitglied des Bezirksvorstandes

Verwandte Links

  1. Erklärung der LINKEN Spandau
  2. Projekt des Mietshäuser Syndikats
  3. nd: »Gemeint sind wir alle«