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GELUNGENER AUFTAKT DER MIETENKAMPAGNE IM BERLINER WESTEND

Zwei Tage lang - auf dem traditionellen Straßenfest auf der Preußenallee im Berliner Westend am 15. und 16. September - stellten sich die BO Westend, die MieterWerkStadt Charlottenburg und die LAG Linke Unternehmer*innen von früh bis spät den Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu den Themen Mieten bzw. Gewerbemieten, Wohnen und Wohnungsbau und Stadt(teil)entwicklung.

Pro Tag waren 6 Aktive der BO, 5 Aktive der MieterWerkStadt und 3 Aktive der LAG LiU jeweils 10 Stunden im Einsatz - zeitweise unterstützt von den Abgeordneten der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Michael Efler und Harald Gindra.

Das Ganze wurde positiv verstärkt, weil neben der LINKEN tatsächlich nur die CDU vertreten war mit ihrem Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler und der Jungen Union. SPD und die anderen hatten gekniffen - auch die AfD.

Parallel zu Diskussionen und Informationen am (Doppel)stand lauschten alle den Moritaten, die von Volker Fischer und Uli Riedel zur Drehorgel vorgetragen wurden. Der selbst geschriebene Mietentext zur Melodie von Mackie Messer passte natürlich perfekt zum Thema und wird hier zur Nachahmung in der Kampagne veröffentlicht: es wird demnächst 6 weitere Strophen geben, die sich vor allem mit Grund und Boden befassen sollen.

Ein paar Fotos anbei - und hier der Text:

 

Und der Haifisch, der hat Zähne,

und die trägt er im Gesicht.

Der Vermieter, der hat Pläne,

doch die Pläne zeigt er nicht.

 

Er will Miete, immer höher,

die Rendite macht ihn an.

Und so sucht er neue Gründe

sie zu steigern, wenn er kann.

 

Doch ein Platz um dort zu wohnen,

ist doch wohl des Menschen Recht -

und so braucht er eine Wohnung;

ohne Wohnung geht’s ihm schlecht.

 

Kann er diese nicht bezahlen,

weil der Lohn dafür nicht reicxht,

bleibt nur eine Lohnerhöhung -

oder Obdachlosigkeit.

 

Aber Merkels Mietpreisbremse

stoppt die Mieten. Ist das wahr?

Leider nützt sie furchtbar wenig.

Die Interessen sind ja klar.

 

Denn der Haifisch, der hat Zähne,

und die trägt er im Gesicht.

Und die Immobilienhaie

kümmert diese Bremse nicht!

 

(Hans-Ulrich Riedel)