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Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Aufruf zum Protest gegen den Landesparteitag der AfD in Marzahn-Hellersdorf

An den Wochenenden des 5.6./6.6. sowie dem 12.6/13.6. trifft sich die Berliner AfD (Alternative für Deutschland), um ihren Landesparteitag abzuhalten. Aufgrund von außerparlamentarischer antifaschistischer Initiative konnte die AfD in den letzten Jahren keinen Parteitag abhalten. Nach eigenen Angaben bekamen sie in über 170 Lokalitäten absagen. Nun haben sie einen Ort gefunden - Es handelt sich um eine Brachfläche in Berlin-Biesdorf, die von einem landeseigenen Unternehmen (BIM; Berliner Immobilien Management) gestellt wird, welches durch den Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) freigegeben wurde.

Die AfD stellt sich mit ihrer Mentalität und ihrem Auftritt gegen die Grundwerte einer solidarischen Gesellschaft. Sie ist eine rassistische, antisemitische, queerfeindliche und sexistische Partei. Sie hetzt gegen Geflüchtete in gewaltbetonten Reden. Parteimitglieder wie Beatrix von Storch sind der Meinung, Transgeschlechtlichkeit wäre eine Verschwörungstheorie. Sie stehen für ein heteronormatives Familienbild, "verteufeln "die Homo-Ehe und sprechen Menschen mit Gebärmutter ihre reproduktiven Rechte ab.

"Unter dem Vorwand des “Frauenschutzes" tritt die AfD offen rassistisch auf und profitiert durch “eigens rassistisch konstruierte Täterprofile, während sie auf der anderen Seite regelmäßig partnerschaftliche sexualisierte Gewalt relativiert." (1)

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der Niemand Angst um die eigene Existenz aufgrund von Vermögen, Hautfarbe, Herkunft, Religion, Sexualität oder Geschlecht haben muss !

Die AfD versucht, sich als legitimer Teil des demokratischen Diskurses dar zu stellen, doch ”in ihren Reihen sitzen aber gleichzeitig Faschisten wie Björn Höcke . Die innerparteiliche Gruppierung “Juden in der AfD” dient dazu, die Partei vom Verdacht des Antisemitismus freizusprechen. Der Zentralrat der Juden und 16 andere jüdische Organisationen distanzierten sich in einer gemeinsamen Erklärung von der AfD."

Wir fordern einen demokratischen Diskurs ohne Diskriminierungen und setzen uns ein für Gerechtigkeit. Dazu gehört auch das Ende unserer neokolonialen Lebensweise und des Raubbaus an der Natur.

"Wie auch in anderen Bereichen scheitert die AfD schon an der Anerkennung der physikalischen Realität. Von einer Klimapolitik kann man deshalb gar nicht erst sprechen"  (2)

In den letzten Jahren,  haben die Bewohner*innen Berlins auf der Straße gezeigt, dass wir Faschismus nicht in unserer Mitte  haben wollen, Wir haben gezeigt, dass wir Unteilbar sind.

Deswegen rufen wir dazu auf an den bunten Protesten am 5.6. und am 6.6. teilzunehmen.

"Wir streiten für eine Gesellschaft, in der wir ohne Angst verschieden sein können. Darum müssen wir uns dem rechten Terror entgegenstellen, überall wo er uns begegnet. Migrantische, jüdische, schwarze, queere Menschen und Linke spüren den Hass, der jeden Tag in Gewalt umschlägt, immer zuerst. Die AfD bedroht

(1) Lina Gröttrup, Mitglied des Bezirksvorstands Charlottenburg-Wilmersdorf DIE LINKE

(2) Didem Aydurmus,  Mitglied des Parteivorstands DIE LINKE)

(3) Tarek Shukrallah. Mitglied des Bezirksvorstands Charlottenburg-Wilmersdorf DIE LINKE

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